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Fähige, investigative Journalisten sorgen für den unnachgiebigen Fluss von zuverlässigen Nachrichten, behaupten von Aargau bis Zeltros ihre Unparteilichkeit, spüren Unterwelt-syndikaten wie verbrecherischen Unabhängigen nach und stehen für ihre Glaubwürdigkeit ein.

Ob Galaktische Allianz oder das reformierte Imperium, säumen Sie nicht den regelmäßigen Besuch unserer Publikation, um heute schon zu wissen, was morgen von Bedeutung sein wird.

 
 
Sonstiges
Dianogaplage auf Nar Shaddaa
von gpa (11:21)
NEW VERTICA, NAR SHADDAA//128 NSY. Der Mieterbund von New Vertica auf dem Mond Nar Shaddaa schlägt Alarm: die unangenehmen Vorfälle mit Dianogas in den Sanitärräumen haben stark zugenommen. Inzwischen könne nicht mehr von einzelnen Übergriffen die Rede sein. Eine Plage sei zutreffender, beschwerte sich der Vorstand nach seiner jüngsten Sitzung.


Dianogas können nicht nur unerwünschte Besucher an der Oberfläche sein, sondern auch entgegen ihrer scheuen Art Leben gefährden.

Die Eigentümer von Wohntürmen und Himmelsdomen im betreffenden Stadtteil sind sich des Problems nach eigener Auskunft vollends bewusst. Auch eine ihrer größten Zusammenschlüsse müsse aufgrund der angestiegenen Zahl von derartigen Meldungen annehmen, dass die Population der zur Gattung der Cephalopoden gehörenden Tiere eine nicht zu duldende Größe erreicht habe.
"Ein bestimmtes Niveau nützt den Abwassersystemen durchaus. Diese Kopffüßer konsumieren das organische Material und lassen Kunststoff- sowie metallische Abfälle zurück. So leisten sie einen Beitrag zur Wiederverwertung", betont ein Sprecher den positiven Aspekt an Dianogas. "Die Kehrseite ist aber die, dass sie als sich selbst befruchtende Hermaphroditen schlagartig vermehren können, um sich dann in dem gegebenen Raum, in der Kanalisation, auszubreiten. Wird der knapp, suchen sie sich anderen. Die Größeren von ihnen, bis zu zehn Meter lang, sind als hungernde Allesfresser sehr gefährlich, die Kleineren dringen als unliebsame Erscheinungen sogar bis in kleine Toilettenräume vor."

Die städtische Administration sei über diese Entwicklung längst unterrichtet, bekundet die Vermietergesellschaft weiter, jedoch schier überfordert. Wer einen Notfall berichte, müsse sich im Schnitt drei Wochen gedulden, bevor amtliche Kräfte zur Dianoga-Beseitigung schreiten.
"Die in Aussicht gestellte Wartezeit ist jedoch eine Zumutung sondergleichen. Wie stellt sich die Verwaltung das vor? Dass unsere Mieter bis dahin befürchten müssen, von einem Stielauge aus dem Klo angeblinzelt zu werden? Ein Tentakelarm ihnen unaufgefordert den Schwamm unter der Dusche reicht? Nein, nein. Wir raten daher unseren Mitgliedern, private Dienste umgehend in Anspruch zu nehmen. Und wir meinen damit unerschrockene Söldner mit Feuerkraft", empfiehlt der Sprecher.


Die Cephalopoden stammen ursprünglich von dem Planeten Vodran im Huttischen Raum und haben sich über Jahrtausende in der gesamten Galaxis verbreitet. Auch auf Kernwelten sind sie ein Begriff.

Herabsetzen will die Gesellschaft solche Arbeiten nicht. "Die Dianoga-Beseitigung ist weitaus mehr als der Kampf gegen Ungeziefer. Sie ist eine herausfordernde Jagd. Als die Stadtlandschaft auf Nar Shaddaa (nach dem Yuuzhan-Vong-Krieg, Anm.d.R.) neu aufgezogen wurde, nahmen die Hutten unglaublich viel Geld in die Hand, aber die unzähligen Bauvorhaben liefen nicht stets zusammen. Die Kanalisation von New Vertica, doch auch die unter anderen Stadtteilen wie Ko Hentota, dem Duros- oder dem Corellianischen Sektor, gleicht mehr einem unfertigen Wasserpark. In dem stellenweise ungenau kartierten Labyrinth kann es sehr abenteuerlich werden. Abgesehen von der Gefahr, sich für alle Ewigkeit zu verirren, müssen wir annehmen, dass etliche unbekannte Plätze in den Abwasserkanälen existieren, die sich als Versteck von Dianogas eignen. Oder von Schlimmerem."

Weiterhin rät die Gesellschaft, die entstandenen Kosten durch den Einsatz von Söldnern dem Amt zu überlassen. "Reichen Sie die Rechnung bei der Verwaltung ein. Sie mag sich zuerst sperren, aber letztendlich kann sie nicht erwarten, dass Vermieter für eine eigentlich städtische Aufgabe zahlen. Und Mietaufschläge will jeder von uns vermeiden", heißt es. Diesbezüglich seien schon mehrere Rechtsstreitigkeiten eröffnet.
 
 
 
Feuilleton
Sturmtruppen protestieren gegen den Krieg
von ba (11:19)
BASTION / 128 NSY. - Eine imperiale Bürgerbewegung protestierte für die Beendigung des inzwischen Sith-Imperialen Krieg getauften Konflikts und suchte sich dafür extravagante Kleidung aus:


Skuriller Militärmarsch: Protestierende in Sturmtruppenrüstung

Als imperiale Sturmtruppen verkleidet, marschierten Mitglieder der "Occupy Bastion"-Bewegung wortwörtlich gestern auf dem Marktplatz von Ravelin auf, der Hauptstadt Bastions. Anstatt der ARC-9965-Blastergewehre wurden jedoch Holo- und Flimsitransparente hochgehalten, in denen größtenteils zur Beendigung des unnötigen Blutvergießens aufgefordert wurde. Einige der Demonstranten wiesen auch auf Themen aus der Sparte Gesundheitsversorgung und Wirtschaft hin.

Die Imperiale Garde schritt jedoch nach kurzer Zeit ein und verhaftete die Demonstranten. Bei den Rüstungen handelte es sich um Nachbauten aus Plastik und anderen Haushaltselementen.
Unserem Reporter vor Ort teilte einer der Demonstranten in den Farben eines Sergeanten der Armee mit, dass der Galaxy Falcon auch hierüber berichten solle: Dass es friedliebende Imperiale gebe und nicht alle den Krieg mit der Allianz befürworteten.

Offizielle Stellen schweigen sich zurzeit noch aus, doch die so genannte "Occupy"-Bewegung nimmt auf einigen liberal eingestellten Planeten und auch im frisch eroberten imperialen Territorium zum Teil immer größere Ausmaße an. Meist verlaufen die Proteste jedoch friedlich. Ausschreitungen wurden jedoch von Chandaar, Ord Mantell, Toprawa und Ord Cantrell gemeldet.
Link:
 
 
 
Politik-Imp
Bastions Raumrettungskorps sucht noch Freiwillige für Großübung
von gpa (11:17)
RAVELIN, BASTION//128 NSY. Für die demnächst anstehende Großübung des Raumrettungskorps Bastion, sucht die Katastropenschutzorganisation noch Freiwillige. Zwar sei eine ausreichende Zahl Teilnehmer aus Streitkräften, Polizeibehörden, Verwaltung und der eigenen Einrichtung verpflichtet worden, so der Sprecher Teeng Un Gee, aber ein größeres Kontingent an Freiwilligenmeldungen werde stets begrüßt. "Um es ausnahmsweise weniger selbstlos zu sagen, wünschen wir uns, dass die Bevölkerung auf diese Weise Einblick in unsere so wichtige Tätigkeit erhält und eventuell Interesse an dem herausfordernden Beruf des Bergungsarbeiters, des Sanitäters, des Null-G-Rettungsschwimmers oder, oder, oder geweckt wird", gestand der Lurmen.


Den besonderen Wert von realistischen Unfallszenarien stellte Teeng Un Gee vom Raumrettungskorps heraus.

Der Korpssprecher hob zugleich den für ihn bedeutendsten Aspekt an der kommenden Simulation mehrfacher Raumschiffhavarien im Sartinaynian-System hervor: "Im Vordergrund steht natürlich der Gedanke, dass nicht erst eine Katastrophe eintreten muss, damit wir auf Fehler in unseren trainierten Abläufen aufmerksam werden." Das Raumrettungskorps wolle zu den in jedem Handbuch beschriebenen Maßnahmen hinzulernen, Erfahrungen sammeln und etwaige Schwierigkeiten analysieren.

"Viele Unfalldarsteller bedeuten eine umso größere Belastungsprobe. Und da wir wissen wollen, wie gut wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind, können es nicht genug Freiwillige sein", wies Gee auf die Bedeutung einer hohen Teilnehmerzahl hin und vergaß die Werbung nicht. "Ich kann an dieser Stelle nichts über die Inhalte der Übung verraten. Sie bleiben so lange geheim, bis die Simulation beginnt. Schließlich wollen sich unsere Helfer ernsthaft testen und Schulungserfolge in einem nahezu authentischen Notfall erzielen." Gee versprach jedoch mit Adresse an die Bürger und Bürgerinnen von Bastion Spannung und Abenteuer für ein ganzes Wochenende. "Freiwillige haben bislang immer aufregende Erzählungen für Zuhause und ihre nächsten Angehörigen mitgenommen. Leere Mägen muss außerdem niemand befürchten. Wie jedes Jahr verteilen wir währenddessen und zum Ende unseren beliebten Giju-Eintopf mit zarten Nunawurstwürfeln."

Die alljährlichen Großübungen wiedereingeführt hatte vor geraumer Zeit der Muun Taumant in seiner Eigenschaft als Referent für den Sachbereich Effizienz im Raumrettungskorps. Obwohl dieser nach Beginn des Krieges in die Imperiale Raumflotte eingetreten ist und damit seine unterbrochene Militärlaufbahn wieder aufgenommen hat, wird der Commander nach eigener Auskunft an der Simulation mitwirken. Die Liegezeit seines neuen Kommandos in der Zwoten Kolonialflotte, der Fregatte Electra, in den Docks von Bilbringi ermögliche ihm die Reise zur Thronwelt und ebenso dieses Engagement.


Moff Lupold Farndone (l.) und Gardemajor Adam Distreti sind in Sorge um die zivile Sicherheit auf Bastion während der Übung.

Ginge es allein nach dem Verantwortlichen für die öffentliche Ordnung des Imperialen Zentrums, Moff Lupold Farndone, setzte sich die benötigte Heerschar aus Partizipanten vollständig aus Freiwilligen zusammen oder ein derartiges Massentraining künftig sogar aus. "An diesen Tagen müssen regelmäßig Hundertschaften an wertvollen Schutzbeamten entbehrt, weil als Darsteller abgestellt werden. Und ich muss mich jedes Mal fragen, ob eine Streife auf der Straße nicht mehr nützt als ein weiterer blutig geschminkter Laienschauspieler", brachte der Polizeichef Kritik an. Auch dieses Jahr sei es Farndone jedoch gelungen, das Personal der Imperialen Garde zusammenzuhalten. Aus dieser Eliteeinheit von Gesetzesvollstreckern werde niemand abkommandiert.

"Ob gewaltbereiter Extremist, Kleinganove oder assozialer Abschaum: keiner darf sich einbilden, die Lage an dem betreffenden Wochenende ausnutzen zu können. Die Imperiale Garde wird komplett antreten und ihren Dienst gewissenhaft und mit aller Strenge verrichten", warnt einer ihrer verdienstvollsten Offiziere, Major Adam Distreti.
 
 
 
Politik-Imp
Kaiserpalast schweigt zum Sith-Pakt
von gpa (11:07)
RAVELIN, BASTION//128 NSY. Wochen sind seit der Enthüllung, dass die Sith zurückgekehrt sind und im Krieg dem Imperium beistehen, vergangen. Während Gial Gahan, Triumvir der Galaktischen Allianz, vor dem Senat die Vermutung äußerte, die Neuen Sith könnten einen gewichtigen Anteil am Ausbruch des neuerdings so genannten Sith-Imperialen Kriegs haben, verweigerte der Hohe Rat der Jedi eine offizielle Stellungnahme. Einzelne Meister wie Ratsmitglied K'Krukh warnten jedoch vor der "neuen Bedrohung".
Auf imperialer Seite verteidigte Staatssekretär Nefstef Bertsi im Namen des Moffkonzils den geschlossenen Pakt und nannte die Geschichtsschreibung bezüglich der Sith einseitig.


Gegenwärtig macht Bastion seinem Ruf als mächtigste Festungswelt der Galaxis auf sämtlichen Ebenen alle Ehre. Auch der Kaiserpalast in Ravelin verschließt sich einer Bewertung zum neuesten Verbündeten.

In der zurückliegenden Aufregung wurde bislang übersehen, dass der Kaiserpalast auf Bastion zu den jüngsten Ereignissen schwieg. Bis vor Kurzem war noch die Rede davon, dass die Streitkräfte und die Moffs Imperator Roan Fel mehrmals ersuchten, die ihm unter-stehenden Imperialen Ritter an die Fronten zu schicken, um den Jedi Paroli bieten zu können. Mit dem Erscheinen der Neuen Sith als Verbündete könnte diese Not gemildert worden sein. Aber nicht nur aus dem Grund irritiert die Stille aus dem Kaiserpalast.

Weder Befürwortung noch Verurteilung drangen von dem Hof nach außen. Denkbar knapp äußerte sich Großwesir Hazarn Mirsh, als er versicherte, der Imperator besäße Überblick über das aktuelle Geschehen. Andere Bewohner des Palasts wie Herzogin Wynssa Malreaux von Vjun, einer der dienstältesten Ritter, begegnen jeder Anfrage mit schroffer Missachtung. Nach mehreren vergeblichen Bemühungen eine Meinung zu erhalten, festigt sich der Eindruck, dass der Pakt mit den Neuen Sith im Kaiserpalast nicht auf größten Zuspruch stößt.

Einen tieferen Einblick in das Verhältnis zwischen dem Imperium und den Sith verspricht ein in Aussicht gestelltes Interview mit dem Direktor des Imperialen Diplomatischen Korps, Moff Fehlaaur.
 
 
 
Feuilleton
Auf Doreanns Diskus: Rhen Var!
von due (10:31)
Lieber Leser! Liebe Leserin! Gehörst du auch zu den Urlaubern, die es so gar nicht abkönnen, dass ihre kostbare Freizeit bis zur letzten Minute im Terminplan organisiert ist? Die das spontane Erlebnis und schon mal etwas abseits der üblichen Touristenfallen riskieren wollen? Dann sind wir im Geiste vereint. Ich will es ab und zu nicht anders. Dass die Einstellung aber auch nach hinten losgehen kann, musste ich kürzlich am eigenen Leib erfahren.

Es war ein Elomin mit dem höchstkomplizierten Namen Berrina-wromas Ph'uk Asliannuvagh (Anm.: Im Folgenden nur noch Berri!), der mir die ziemlich unbekannte Welt Rhen Var empfahl. Ich traf ihn auf einem Passagierkreuzer, der mich ursprünglich nach Felucia bringen sollte, aber dann überredete er mich zu einem Abstecher, zusammen mit seinem Elompartner Lumbi Closoh (Anm.: Achtung! Elomins und Eloms kommen zwar vom selben Planeten, sind aber grundverschieden! Nicht verwechseln!).
Das Herzchen versprach mir eine atemberaubende, verschneite Landschaft, vor allem eine nicht zum Erstickungstod überlaufene. Hätte er auch mal von unberührt gesprochen, dann wäre ich vielleicht noch rechtzeitig misstrauisch geworden!


Rhen Var wurde schon vor langer Zeit verlassen. Wenn du wissen willst, warum, lies weiter! An Gründen mangelt es sicher nicht.

Denn ich shoppte und packte eigentlich für Pisten zum Board-Skiing und spekulierte auf lauschige Momente vor prasselndem Kaminfeuer! Du kennst bestimmt auch diesen Berghüttentraum. Samt heißer Schokolade, darin ein Strich Mallow-Paste. Die kuschelweiche Decke als Rückzugsort gehört auch dazu. Auf Rhen Var kannst du das alles vergessen! Verlief der gebuchte Flug über eine kleine Gesellschaft auf Galidraan noch gemütlich, fehlte am Ziel schon ein ordentliches Landefeld. Hotel? Stadt? Irgendein Anzeichen von moderner Zivilisation? Pustekuchen!
Ich durfte Berri und Lumbi dankbar dafür sein, dass immerhin sie an ein Zelt dachten. Ich war ja dermaßen unvorbereitet, hatte ich doch völlig falsche Vorstellungen von diesem tückischen Geheimtipp. Wenigstens war ich vor dem eisigen Wind gewappnet.

So schön es auch für meinen Hobby-Archäologen Berri war, durch altertümliche Ruinen zu wandern und den sprichwörtlichen Hauch der Geschichte einzuatmen, war es dennoch ein einziges Trümmerfeld, zu drei Vierteln begraben unter Schnee, Schnee und noch mal Schnee. Kaum ein Stein stand auf dem anderen.
Erholung bedeutete da schon ein größtenteils zerstörter Horchposten, der, so erzählte mein selbstberufener Reiseführer, im ersten der beiden Galaktischen Bürgerkriege vom Imperium errichtet worden war. Wie entspannend auf einmal ein paar schneefreie Quadratmeter unter einem festen Dach und ohne Durchzug erscheinen können, das glaubst du nicht. Als logierte ich plötzlich in einem huttischen Spa auf Napdu. Wäre es doch nur eines gewesen.

Überhaupt wusste Berri viel über den Planeten zu erzählen. Er meinte sogar, dass Rhen Var einmal ein anderes Klima besessen hätte. Die Ruinen, die wir sahen, könnten von einem längst vergessenen Volk aus dieser Zeit stammen. Sollte die Kälte sie vertrieben haben, ich könnte es ihnen nachfühlen. Ich war heilfroh, als unser Flieger wie verabredet am fünften Tag auftauchte, um uns abzuholen. Wie muss es dann für die Einheimischen über mehrere Jahre gewesen sein?


In der Ansicht mochte ich den Planeten noch am liebsten: weit weg!

Vor der Abreise wollte mir aber Berri noch zu einem Höhepunkt verhelfen. Na, zu einem Höhepunkt der anderen Art. Kulturell eben! Wir drangen nämlich in eine Höhle ein, in der sich das antike Grab eines Jedi befinden sollte. Noch einmal hatte ich ganz große Erwartungen. Bei den Strapazen, die wir auf uns nahmen, um zum Ziel zu gelangen, wollte ich diese dann auch nicht früh aufgeben. Im Gegenteil! Die hartnäckige Haltung rächte sich aber.
Am Endpunkt, im Allerheiligsten dieses Jedi-Monuments, entdeckten wir nur einen riesigen Sockel. Reichlich öde, wenn du mich fragst, aber Berri freute sich umso mehr, und damit wollte ich dann auch zufrieden sein. Andere wären sicherlich begeisterter als ich gewesen, denn mir sagte der Name des in Gedenken gehaltenen Jedi rein gar nichts. Falls du ein Geschichtsnerd bist, wirst du vermutlich etwas mit Ulic Qel-Droma anfangen können. Es war seine letzte Ruhestätte, die wir besuchten. Rechne aber nicht damit, dass er auf einmal durch die Macht oder so mit dir zu sprechen beginnt. Uns hatte er jedenfalls ignoriert. Ich glaube, deswegen war dann selbst Berri etwas traurig.

Im Nachhinein hoffe ich, dass er mir es nicht übel nimmt, dass ich etwas anderes von Rhen Var erwartet hatte und jetzt kaum etwas Gutes an der Welt lasse.
Wer ein Abenteuer erleben möchte, ohne geschont zu werden, und sich für zerschossene Militärbasen, verwitterte Reste einer uralten Zivilisation und düstere Jedi-Tempel interessiert, ist mit dem Planeten bestimmt nicht schlecht beraten. Mein Fall war er nicht, Wiederholung ausgeschlossen, und dennoch nehme ich dank meinen Begleitern die eine oder andere schöne Erinnerung von den Tagen und Nächten auf Rhen Var mit.

Außerdem – ganz wichtig – auch alle Zehen und Finger.